Arbeitszeugnis

Die erfahrenen Anwälte der Anwaltskanzlei Maas & Kollegen haben bereits Dutzende von Geschäftsführern, Angestellten und Mitarbeitern im Arbeitsrecht unterstüzt.

Maas und Kollegen · Rechtsanwälte · Experten für Arbeitsrecht

Maas und Kollegen. Die Experten für Arbeitsrecht.

Der/die Arbeitnehmer/-in hat einen Anspruch auf Erteilung eines wohlwollenden Zeugnisses. Dieses soll Auskunft über Leistungen und Verhalten des/der Arbeitnehmers/-in wahrheitsgemäß wiedergeben. Gerade die „Zeugnissprache“ ist hierbei eine eigene Wissenschaft für sich.

Welche Bewertung steht mir zu?

Grundsätzlich steht einem/-r Arbeitnehmer/-in eine wahrheitsgemäße Einschätzung seiner/ihrer Leistung und des Verhaltens während der Arbeitszeit zu. Das Zeugnis muss die persönlichen Daten des/der Arbeitnehmers/-in, die Zeiten der Beschäftigung, eine kurze Beschreibung des/der Arbeitgebers/-in, die Aufgaben, die zu seinem/ihrem Tätigkeitsfeld zählten, seine/ihre fachlichen Fähigkeiten, seine/ihre Erfolge und seine/ihre persönliche Entwicklung enthalten. Idealerweise auch seine/ihre Weiterbildungsaktivitäten.

Zentral ist auch ob seine/ihre Auffassungsgabe und das Verständnis für seine/ihre Aufgaben, die entsprechende Sorgfalt und die Güte seiner/ihrer Tätigkeit, in der Gesamtbewertung enthalten sind.

Maas und Kollegen · Rechtsanwälte · Arbeitszeugnis

Soweit der/die Arbeitnehmer/-in Führungsaufgaben innehatte, ist auch die Personalführung zu bewerten. Ein weiterer zentraler Punkt ist das Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen/-innen und Kunden/Geschäftspartnern. Mittlerweile ist auch eine Bedauerns-, Dankes- und Wunschformel obligatorisch (Bedauern des Ausscheidens, Dank für die geleistete Arbeit und Wunsch für die Zukunft).

Haben Sie hierzu Fragen? Vereinbaren Sie Ihren Termin bei Maas & Kollegen.

„Stets bemüht“ – Wie verhindere ich Formulierungsfallen?

Die üblichen Formulierungen sind bekannt „stets bemüht“ ist die höfliche Umschreibung eines völligen Versagens des/der Arbeitnehmers/-in. Inzwischen gibt es jedoch subtilere Arten, im Zeugnis versteckte Botschaften einzubringen. Grundsätzlich ist eine „Geheimsprache“ in Zeugnissen verboten.

Allerdings sollte der/die Arbeitnehmer/-in darauf achten, dass das Zeugnis vollständig, wahrheitsgemäß und leistungsgerecht erteilt wird. Oft ist das Weglassen einzelner wichtiger Beurteilungskriterien ein Mittel, um ein Zeugnis zu verschlechtern. Auch wenn dies manchmal aus fehlender Sorgfalt des/der Zeugnisschreibers/-in erfolgt, ist es wichtig, derartige Passagen dann in das Zeugnis mitaufzunehmen. Aber auch besondere Hervorhebungen können negativ wirken, so wenn z. B. Selbstverständlichkeiten besonders hervorgehoben werden (besondere Pünktlichkeit bei Zugführern/-innen oder eine besondere Vertrauenswürdigkeit bei Bankangestellten).

Sie sollten deshalb Ihr Zeugnis von einem Profi überprüfen lassen, der derartige Fallen und falsche oder zu schlechte Bewertungen bemerkt und entsprechende Schritte hiergegen einleiten kann.

Legen Sie Wert auf Ihr Arbeitszeugnis? Dann vereinbaren Sie Ihren Termin bei Maas & Kollegen.

Wie kann ich gegen ein falsches Zeugnis vorgehen?

Zunächst kann eine wahrheitsgemäße Bewertung verlangt werden. Dabei ist zunächst der außergerichtliche Weg einzuschlagen, da in der Regel Arbeitgeber/-innen kein gesteigertes Interesse haben, wegen eines Zeugnisses einen Rechtsstreit vom Zaun zu brechen.

Sollte gleichwohl eine Weigerung erfolgen, müsste ein entsprechendes Zeugnis eingeklagt werden. Dabei kann auch gegen einzelne Formulierungen vorgegangen werden. Hauptproblem bei derartigen Rechtsstreitigkeiten ist die Beweisbarkeit der gewünschten Bewertungen.

Jahrzehntelange Erfahrung

Mit unserer umfangreichen juristischen Erfahrung stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Maas & Kollegen bietet Ihnen eine bestsmögliche juristischen Unterstützung.

Maas & Kollegen. Die Kanzlei mit Rechtsexperten im Arbeitsrecht.

Hier finden Sie uns

Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden