Elternzeit und Teilzeit

Die erfahrenen Anwälte der Anwaltskanzlei Maas & Kollegen haben bereits Dutzende von Geschäftsführern, Angestellten und Mitarbeitern im Arbeitsrecht unterstüzt.

Maas und Kollegen · Rechtsanwälte · Kündigung und Kündigungsschutz

Maas und Kollegen. Die Experten für Arbeitsrecht.

Mit der Freude auf Zuwachs in der Familie geht häufig die Veränderung im Berufsleben einher. Um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können, gibt es eine Vielzahl von Vergünstigungen und Erleichterungen für Arbeitnehmer/-innen. Versäumen Sie keine Fristen versäumt und Gelegenheiten, wir beraten Sie detailliert.

Ich beantrage Elternzeit. Worauf muss ich achten?

Während der Elternzeit ruht das Arbeitsverhältnis für Mütter und Väter, die ihr Kind selbst betreuen und erziehen. Jede/-r Arbeitnehmer/-in hat Anspruch auf eine höchstens dreijährige Freistellung von der Arbeit pro Kind. Der/die Arbeitnehmer/-in muss in dieser Zeit nicht arbeiten, der/die Arbeitgeber/-in keinen Lohn zahlen. Die Elternzeit kann entweder an einem Stück genommen werden oder in mehrere Zeitabschnitte aufgeteilt werden. Bei Geburten ab dem 01.07.2015 stehen maximal drei Zeitabschnitte zur Verfügung.

Wird die Elternzeit vor dem dritten Geburtstag des Kindes angemeldet, muss bei der Anmeldung festgelegt werden, für welche Zeiträume innerhalb der nächsten beiden Jahre Elternzeit genommen wird. Ein Teil der Elternzeit kann aber auch zwischen dem vollendeten dritten und dem achten Lebensjahr genommen werden. Maximal können in dieser Zeit 24 Monate in Anspruch genommen werden.

Maas und Kollegen · Rechtsanwälte · Elternzeit

Die Elternzeit muss beim/bei der Arbeitgeber/-in spätestens 7 Wochen vor dem gewünschten Beginn schriftlich angemeldet werden. Soll die Elternzeit am Tag der Geburt beginnen, bedeutet dies für die Mutter, dass die Elternzeit erst am Ende der Mutterschutzfrist (8 Wochen) nach der Geburt beginnt.

Für den Vater bzw. das Elternteil, das das Kind nicht zur Welt bringt gilt: Die Anmeldung muss schriftlich 7 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin erfolgen. Ferner muss Beginn und Ende der Elternzeit, wenn möglich, mit einem Datum angegeben werden. Wenn der Tag der Geburt gewünscht ist, soll dies so formuliert werden, wobei dabei der berechnete Geburtstermin anzugeben ist.

Haben Sie hierzu Fragen? Vereinbaren Sie Ihren Termin bei Maas & Kollegen.

Wie gelingt der Wiedereinstieg?

Arbeitnehmer/-innen haben nach ihrer Elternzeit Anspruch auf einen gleichwertigen Arbeitsplatz. Dabei soll der Wiedereinstieg gut geplant werden. Halten Sie deshalb auch während der Elternzeit Kontakt zu Ihrem/-r Arbeitgeber/-in sowie zu Ihren Kollegen/-innen. Während der Elternzeit ist es auch möglich, bis zu 30 Wochenstunden Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen vorzunehmen.

Zur Organisation des Wiedereinstiegs gehört es auch, eine möglichst passende Kita zu finden. Setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem/-r Arbeitgeber/-in wegen des geplanten Wiedereinstiegstermins in Verbindung, damit auch dieser rechtzeitig planen und organisieren kann.

Habe ich Anspruch auf Teilzeit-beschäftigung?

Jede/-r Arbeitnehmer/-in, dessen Arbeitsverhältnis länger als 6 Monate bestanden hat, kann verlangen, dass seine/ihre vertraglich vereinbarte Arbeitszeit verringert wird, § 8 Teilzeitbeschäftigungsgesetz (TzBfG). Der/Die Arbeitnehmer/-in muss dabei die Verringerung seiner/ihrer Arbeitszeit und den Umfang der Verringerung spätestens drei Monate vor Beginn der Teilzeit in Textform geltend machen. Dabei soll auch die gewünschte Verteilung der Arbeitszeit angeben werden.

Der/Die Arbeitgeber/-in wiederum ist zunächst verpflichtet, eine Vereinbarung mit dem/der Arbeitnehmer/-in zu erzielen. Gelingt dies nicht, kann der/die Arbeitnehmer/-in seinen/ihren Anspruch auf Teilzeit durchsetzen. So hat der/die Arbeitgeber/-in der Verringerung der Arbeitszeit zuzustimmen und auch entsprechend den Wünschen des/der Arbeitnehmers/-in festzulegen, soweit betriebliche Gründe dem nicht entgegenstehen.

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Dieser Anspruch gilt jedoch nur für Arbeitgeber/-innen, die in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmer/-innen beschäftigen. Der/Die Arbeitgeber/-in muss letztendlich die betrieblichen Gründe, die der gewünschten Verringerung der Arbeitszeit entgegenstehen entsprechend darlegen und beweisen. Dabei hat der/die Arbeitgeber/-in seine/ihre Entscheidung spätestens einen Monat vor dem gewünschten Beginn der Verringerung in Textform dem/der Arbeitnehmer/-in mitzuteilen.

Seit dem 01.01.2019 gibt es auch ein Recht für Arbeitnehmer/-innen, für eine zeitlich begrenzte Teilzeitarbeit. Dabei kann die Arbeitszeit für einen vereinbarten Zeitraum zwischen einem und fünf Jahren verringert werden. Anschließend kann der/die Arbeitnehmer/-in dann wieder zur ursprünglichen Arbeitszeit zurückkehren. Dabei gilt dieser Anspruch nur bei Arbeitgebern/-innen mit in der Regel mehr als 45 Arbeitnehmern/-innen. Bei Betrieben bis zu 200 Mitarbeitern/-innen gilt eine Übergangsregelung.

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